29.01: Hanf im Krieg gegen Drogen - 19. Lange Nacht


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Abgeschickt von am 03 Januar, 2006 um 18:47:40

Am 29. Januar 2006 findet die 19. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum Berlin statt.

Thema des Abends:

Hanf im Krieg gegen Drogen
Agitation gegen ein vermeintlich kulturfremdes Kraut.

Einige Anekdoten knnen Sie zur 19. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum erleben. Mit Videovorfhrungen, Tonbandaufnahmen und Schautafeln wird explizit der Krieg gegen Cannabis mit seinen Widersprchlichkeiten dargestellt.

Der 'Krieg gegen Drogen', den Richard Nixon als solchen propagierte, ist die drastische Formulierung einer Verbotsgeschichte die im beginnenden 20ten Jahrhundert ihren Anfang nahm.

Schon der Weltbund als Vorlufer der UNO beschftigte sich mit Rauschmitteln und schlug den prohibitionistischen Weg gegenber 'kulturfremden' Rauschgenssen ein. Der Begriff 'kulturfremd' scheint ein Wenig verfnglich in einer Organisation, die allen Menschen, Vlker und Nationen eine verbindende Instanz sein will, und so machte die Formulierung den Machtanspruch westlicher Industrienationen deutlich.

Den prohibitionistischen Weg hat die UNO von Beginn an bernommen und bis heute nicht verlassen. Genau so sind die vom Weltbund als kulturfremd definierten Rauschmittel die Gleichen geblieben, bis auf das eine Unzahl an Derivaten und neuen Moleklen und Moleklketten hinzugekommen sind.

Hanf, besser aus Cannabis hergestelltes Haschisch und Bhang, war mit Opium und Kokain eines der Mittel, die im Laufe der ersten internationalen Opiumkonferenzen illegalisiert wurden. Weniger die Gefhrlichkeit von Cannabis, als vielmehr machtpolitische Interessen sorgten fr die Gleichbehandlung dieser drei.

Hieraus resultieren gewagte Argumentationen, zweifelhafte Studien und bseste Hassattacken um die repressive Haltung gegenber Cannabis aufrecht zu halten.

Vom in Rage versetzenden Mrderkraut bis zur gleichgltig machenden, in Depravation treiben Hippiedroge musste alles herhalten, um den Eindruck der Gefhrlichkeit zu verschrfen.

Viele Widersprchlichkeiten werden erst mit einem zeitlichen Abstand erkennbar und verschaffen im Rckblick oft einen skurilen, anekdotischen Eindruck.

Einige dieser Anekdoten knnen Sie zur 19. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum erleben.
Mit Videovorfhrungen, Tonbandaufnahmen und Schautafeln wird explizit der
Krieg gegen Cannabis mit seinen Widersprchlichkeiten dargestellt.

Darber hinaus knnen Sie in unserem Rumlichkeiten Cafe und Hanfkuchen oder einen Hanftee geniessen. Im ClubCafe,im Keller des Hanf Museums, findet eine Diskussionsrude rund um das Thema statt.

***

Das Hanf Museum in Berlin stellt sich vor:

Das Hanf Museum ist in der Bundesrepublik die einzige stndige Ausstellung, die vorbehaltlos alles am und ber die alte Kulturpflanze darstellt.

Im historischen Herzen Berlins, im Nikolaiviertel, knnen sich interessierte BesucherInnen ein umfassendes Bild ber die alte Kulturpflanze machen. Die Ausstellung, die alle Themen rund um den Hanf behandelt, erstreckt sich auf fast 300 qm.

* Hanf Museum Berlin
* Mhlendamm 5 , 10178 Berlin
* Telefon +49 (0) 30 / 242 48 27
*
* http://www.hanfmuseum.de/

ffnungszeiten
Dienstag - Freitag 10.00 - 20.00 Uhr
Samstag - Sonntag 12.00 - 20.00 Uhr
Montag ist Ruhetag

Preise
Eintritt 3.- EURO (Kinder bis 10 Jahre frei)
Gruppen ab 6 Personen 2.- EURO pro Person
Fhrungen sind bei Voranmeldung mglich


BVG - Verbindungen
Bus 148, Haltestelle Mhlendammbrcke
U/S-Bahnhof Alexanderplatz - etwa 5 Min. Fuweg
U-Bahnhof Klosterstrae -Ausgang Klosterstrae rechts und etwa 2 Min. Fuweg
U-Bahnhof Stadtmitte - Weiter mit Bus oder etwa 15 Minuten Fuweg

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